ECHO – Disput um Bauvorhaben geht weiter

Kommentar zur Berichterstattung im ECHO vom 18. Mai 2018. Den Artikel als PDF Version finden Sie auf der Webseite von Komm,A zum Download.

  • Ein Bürgermeister, der die Verfahren zur Wertermittlung von Grundstücken nicht versteht oder vernachlässigt
  • Bürgerinitiative geht bereits gerichtlich gegen den beschlossenen Bebauungsplan zur Ortsmitte vor!
  • Die  verkauften Grundstücke sind bereits auch ohne Preissteigerung seit dem 1.1. 2016 mehr wert als 300,-/m²

Herr Bürgermeister Hennemann hat nicht verstanden, dass es Vorschriften gibt und Richtlinien zur Ermittlung von Grundstückswerten. Es reicht eben gerade nicht, auf andere Verkäufe zu verweisen. Andererseits erwähnt der Bürgermeister nicht, dass ein direkt angrenzendes Grundstück für 800,- bis 900,-/m² verkauft wurde. Wieso war dieser Preis dann nicht maßgeblich für die gemeindeeignen Grundstücke? die Preise waren bekannt zum Zeitpunkt des Verkaufs der Gemeindegrundstücke!

Die Aussage des Bürgermeisters Hennemann, dass „der Preis am Markt Bestand habe“, kann er vermutlich selbst nicht glauben. Was meint er überhaupt damit? Für den Preis hätten viele die Grundstücke gerne erworben. Es gab aber kein Angebotsverfahren. Stattdessen die Veräußerung an einen Bauträger. Dass dieser die Grundstücke zu dem niedrigen Preis mit Kusshand nahm, dürfte Jedem klar sein.

Es könnte der Eindruck gewonnen werden, dass die Bürgerinitiative erst noch gerichtlich gegen den Bebauungsplan vorgehen will. Das erfolgt bereits. In Vertretung für die Bürgerinitiative und viele Bürger hat sich dankenswerterweise ein Mitbürger bereit erklärt, als Kläger aufzutreten.

Die Bürgerinitiative hat durch einen Sachverständigen auf der Grundlage von einschlägigen Wertermittlungsverfahren die Grundstückswerte ermitteln lassen, zum Stand 1. 1. 2016. Das Ergebnis sind ein Grundstückswert von EUR 681.786,-.

Die Bürgerinitative wies in dem Gespräch mit dem Darmstädter Echo darauf hin, dass die Steigerung der Grundstückspreise von mindestens 12% bis zum Verkaufszeitpunkt in 2018 hinzuzurechnen ist. Die seit kurzen vorliegenden Bodenrichtwerte des Kreises zeigen, dass die Steigerung sogar noch höher ausgefallen ist für Bickenbach und den Bereich der Ortsmitte als von der Bürgerinitative aus Vorsicht defensiv angenommen wurde. Die steigerung liegt bei über 19%. Der Preis hätte bei mindestens EUR 811.325,- liegen müssen und nicht bei EUR 300.000,-. Der Verlsut beträgt EUR 511.325,-.

Das ist viel Geld für eine kleine Gemeinde!

 

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