Flörsheim macht es vor!

Gutes Konzept für innerörtliche Entwicklung

  • Ziele hat Gemeinde bestimmt
  • Gemeinde hat städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt
  • Gemeinde hat richtige Vorgehensweise gewählt
  • Auf das städtebauliche Konzept kommt es an. Es ist weitsichtig!

Ein Artikel aus dem Darmstädter Echo vom 12.6.2018 „Hof als Treffpunkt“. Bei dem Bild unten rechts werden Erinnerungen wach an unser Gasthaus ZUR ROSE, das leider nicht mehr steht.

Floersheim

 

Diskussion zu Grundstücksverkäufen – Ergänzung!

Wir hatten in unserem Beitrag vom 8. Juni 2018 über die Diskussion im PLU Ausschuss zum Thema Grundstücksverkäufe berichtet. In unserem Bericht hatten wir auf Basis eines Protokollauszuges, der zu diesem Zeitpunkt öffentlich und für jedermann im Rathausinformationssystem einzusehen war, moniert, dass Herr Timo Wesp der BI „Erpressung“ von Bürgern während unserer Appellaktion vorgeworfen hat.

Mittlerweile befindet sich im Rathausinformationssystem ein Protokoll PLU, in welchen nunmehr die Rede von „bedrängen“ ist. Wir können nach Rücksprache mit Sitzungsteilnehmern bestätigen, das der Wortlaut „Erpressung“ nicht gefallen ist. Vielmehr wurde uns vorgeworfen, Bürger zur Unterschriftabgabe genötigt zu haben, was sich im jetzt vorliegenden Protokoll als „bedrängen“ wiederfindet.

Woher dieser Vorwurf kommt, ist uns bekannt. Derlei Diffamierungen von Dritten ungeprüft in eine öffentliche Debatte zu bringen, ist aus unserer Sicht mehr als verantwortungslos.

Der Unterschied zwischen erpressen, nötigen oder bedrängen hat hier im Zweifelsfall eine rein juristische Bedeutung.

Fakt ist, dass die BI zu keinem Zeitpunkt irgendjemand in irgendeiner Sache bedrängt, genötigt oder erpresst hat. Vielleicht genervt, aber das ist gewollt und gekonnt!

Wir haben uns als BI ungeachtet dessen dazu entschlossen, diese Korrektur bzw. Änderung vorzunehmen, da der Vorwurf der „Erpressung“ tatsächlich in diesem Wortlaut nicht vorgetragen wurde.

Den Ursprungsbeitrag werden wir jedoch nicht wie gefordert löschen sondern mit Hinweis auf diese Korrektur ändern, da es sich um einen Beitrag mit Referenz auf ein durch die Gemeinde öffentlich ins Netzt gestellte Dokument handelt und den Vorgang als solches beleuchtet.

Lesenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens die Persönliche Erklärung des Gemeindevertreters Koch!

 

VON DER GROSSEN POLITIK FÜR DIE KOMMUNALE POLITIK

„Architektur, die bleiben wird, ist Teil der Identität künftiger Generartionen. Heimat assoziieren wir stark mit unserem baukulturellen Erbe, mit der Qualität unserer gebauten Umwelt. Architektur sollte sich deshalb nicht nur auf das gebaute Objekt konzentrieren. Sie muss sich mit den Orten, wo sie entsteht, dem gesellschaftlichen Kontext und mit dem bereits Bestehenden intensiv auseinandersetzen. Alt und und Neu miteinander zu verbinden, das ist die Herausforderung für eine Architektur, die bleibt. Die Entwicklung aus dem Bestand und das qualitätsvolle Neubauen im städtebaulichen und landschaftlichen Kontext gilt es voranzubringen.“ 

Horst Seehofer Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat

(zitiert aus der Veröffentlichung Tag der Architektur 2018 der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen)

Genau!

RUNDGANG DER BÜRGERINITIATIVE

Wir zeigen Interessierten, was in der Ortsmitte von Bickenbach entstehen soll und an Identität verloren geht.

Bericht zum ersten Rundgang am 24. 5. 2018

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Wir erläutern am Stand unsere Konzepte zur Ortsmitte.

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Rundgang startet!

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Wir lassen bunte Luftballons steigen, um zu zeigen, wie hoch die Bebauung werden soll. (13,64 m ohne Aufbauten)

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Hier stand einmal das Gasthaus ZUR ROSE.

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Zu sehen ist ein Teil des brachliegenden Baugrundstücks mit der angrenzenden typisch niedrigen Bebauung.

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Die bunten Luftballons zeigen wie hoch die Bebauung werden soll!

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Und so schmal wird die Darmstädter Straße!

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Der Sonnenhofladen. Ein Genuss! Ein Idyll! Weithin geschätzt!

  • Zu wenig Platz für Fußgänger!
  • Keine Kurzzeitparkplätze an der Straße!
  • Der Vorrang für den Durchgangsverkehr muss weg!

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Der Durchgangsverkehr muss zurück gedrängt werden! Die Verkehrsumlenkung muss stark verbessert werden. Das ist nicht „danaben“.

Mehr Ruhe! Weniger Abgase! Keine Staus! Keine Gefährdung von Fussgängern und Radfahrern!

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Die Furt muss bleiben! Kein Umbau, damit Wasser vom Grundstück der Schlossallee in der Darmstädter Straße eingeleitet werden kann!

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Buttons mit verschiedenen Motiven, die bei der Bürgerinitiative erworben werden können.

 

 

Unwetter und Starkregen

In den vergangenen Tagen und Wochen hat es in Hessen teils ordentlich gekracht, auch rund um Bickenbach, wenngleich Bickenbach an sich verschont wurde.

Warum schreiben wir als BI darüber?

Es ist sicherlich ein harter Schlag, wenn man als Privatperson von einer Überflutung und vollgelaufenen Kellern heimgesucht wird. Hohe Schäden, Streit mit Versicherungen etc.

Nicht auszudenken ist aber, wenn eine sehr große Tiefgarage mit einer Vielzahl von Autos, Fahrstühlen, allerlei Haustechnik usw. vollläuft! Wir hatten ja schon mehrfach über die Entwässerungsproblematik in Zusammenhang mit der Neuen Mitte geschrieben. Das Thema ist aus unserer Sicht nach wie vor brandaktuell und das Risiko sehr real. Es ist eine Frage der Zeit, bis es auch (mal wieder) Bickenbach so richtig heftig trifft.

Es gibt bundesweit Bemühungen, der Bodenversiegelung entgegenzuwirken, Retentionsräume wo möglich zu erhalten und somit die Problematik von schnell abfließenden Wassermassen mit entsprechenden Überflutungen und Schäden zu vermeiden. In Bickenbach geht die Planung, zumindest was die sensible Ortsmitte angeht, in eine andere Richtung.

Eine Geplante 80%-ige Versiegelung und doppelstöckige Tiefgarage mit ebenerdigen Einfahrten an einer Straße mit Gefälle und einer (noch) problematischen Regenwasserentlastung.

Grenzweg, Alnatura

Die obigen Bilder stammen aus dem Sachstandsbericht 2016 zur Umgestaltung Landbach-Elsbach-Teichbach. Ein sicherlich lesenswerter Bericht, wenngleich sehr fachlich und deshalb eventuell nicht für jedermann leicht verständlich.

Wie real die Gefahren sind, zeigen ja aktuell unzählige Berichterstattungen.

Hessen räumt auf und erwartet neue Unwetter

Fluten und Blitze: So haben hessenschau.de-Nutzer das Unwetter gesehen

Hoffen wir mal, dass Bickenbach in den kommenden Tagen und in Zukunft weiterhin verschont bleibt. So wie der Landbach in der Bachgasse momentan zugewachsen ist, wird er kaum zu einer Regenentlastung beitragen können.

 

 

 

Diskussion um Grundstücksverkäufe geht weiter!

Update 17.6.2018 (im Textverlauf rot gekennzeichnet)

  • Nachtrag der Kommunalaufsicht
  • Heftige Diskussionen im PLU Ausschuss
  • Bürgerinitiative erpresst Bürger!!
  • Alter und Neuer B-Plan hinsichtlich GFZ angeblich fast identisch

 

Die Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach macht weiter Druck auf die Gemeinde und kritisiert die Grundstücksverkäufe der Gemeinde an den Investor heftig, da diese aus unserer Sicht weit unter Wert und somit womöglich rechtswidrig erfolgt sind. Vorbereitungen für eine juristische Aufbereitung des Vorgangs sind bereits am Laufen.

Die Komm,A Fraktion hat diesen Vorgang ebenfalls kritisiert, was zu heftigen Diskussionen im PLU-Ausschuss am 5.6.2018 geführt hat. Auslöser war auch ein offener Brief der Komm,A Fraktion an den Gemeindevorstand.

Den Vorgang und Brief kann man direkt auf der Komm,A-Seite nachlesen.

Als Anlage zum PLU-Ausschuss ist ein interessanter Nachtrag der Kommunalaufsicht ans Tageslicht gekommen, den wir hier ebenfalls veröffentlichen. Das Original ist frei zugänglich im Ratsinformationssystem der Gemeinde:

 

Nachtrag Kommunalaufsicht

Wir möchten den Inhalt an dieser Stelle nicht kommentieren. In Bezug auf unsere Kritik am Verkauf sowie unseres vorherigen Beitrages ist das Schreiben selbst erklärend.

Was die heftigen Diskussionen im Ausschuss angeht, so lohnt sich ein kurzer Blick in den Protokollauszug der Sitzung. Es ist schon interessant, was in einer solch öffentlichen Sitzung ausgesagt wird.

Es wurde wieder einmal die Berichterstattung in der Öffentlichkeit kritisiert. Angesprochen wurde zwar Komm,A, es dürfte aber vermutlich auch die BI gemeint sein. Es ist unser Ziel, über die Vorgänge bezüglich dieses Projektes öffentlich zu berichten und diese Vorgänge mit unserer Sichtweise zu kommentieren. Dass dies Teilen der Gemeindevertretung ggf. nicht passt, können wir nachvollziehen, zeigt uns jedoch, dass wir den Finger in die richtige Wunde legen.

Wir ziehen hierbei niemanden durch den Dreck, wie von der FDP dargestellt. Wir stellen die Fakten dar, recherchieren Hintergründe und kommentieren diese. Die Forderung nach politischer Ruhe ist hier fehl am Platz. Die Unruhe hat die Gemeinde selbst erzeugt, durch fragwürdige Beschlüsse zu einem mehr als fragwürdigem Projekt. Diesen Gegenwind muss man aushalten können.

Im Ausschuss wurde nun schon zum weiten Mal öffentlich von Herrn Wesp behauptet, die Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach hätte Bürger zur Unterschrift (Anm: der Appelle) erpresst. Es wird also öffentlich und protokolliert der Vorwurf der Erpressung erhoben? Wir finden, dass dies eine sehr gewagte Aussage ist! Wie kommt ein Herr Wesp als Gemeindevertreter, Fraktionsvorsitzender und stellvertretende Vorsitzender der CDU in Bickenbach dazu, so etwas öffentlich zu behaupten?

Update: Mittlerweile wurde das Protokoll geändert sowie offiziell verteilt. Der obige Absatz bezieht sich auf einen am 8.6.2018 im Rathausinformationssystem online gestellten Protokollauszug. Herr Wesp hat nachweislich nicht von Erpressung gesprochen. Laut Sitzungsteilnehmern wurde davon gesprochen, dass die BI Bürger genötigt hätte. Im Protokoll wird festgehalten, dass die BI Bürger bedrängt hätte. Keiner dieser Vorwürfe ist wahr!

Es fiel die Aussage, dass die GFZ im alten und neuen B-Plan fast identisch sei… Die GFZ gibt das Verhältnis der gesamten Geschossfläche aller Vollgeschosse der baulichen Anlagen auf einem Grundstück zu der Fläche des Baugrundstücks an. Einfach übersetzt heißt das, wie viel darf einem Grundstück gebaut werden.

Die GFZ ist bezüglich eines Grundstücksverkaufes wichtig, da sich der Wert eines Grundstückes eben auch danach bemisst, wie viel darauf gebaut werden darf. Dazu gibt es eindeutige Ermittlungsverfahren, wir hatten berichtet.

Der alte B-Plan wies für die gemeindlichen Grundstücke (um diese geht es hier) eine GFZ von 0,5 aus. Der neue B-Plan weißt für ca. die Hälfte der ca. 1000m² eine GFZ von 2,5 und für die andere Hälfte eine GFZ von 1,1 aus.

D.h. für die eine Hälfte Faktor 5, für die andere Hälfte Faktor 2,2. Vielleicht haben wir als BI eine andere Interpretation von „fast identisch“, glauben aber, dass es hier wenig Interpretationsspielraum gibt.

 

Der Protokollauszug ist ebenfalls im Ratsinformationssystem zu finden. Lesen Sie selbst!

Protokoll PLU