DER BÜRGERMEISTER UND DER LANDBACH

  •  Landbach rechtswidrig abgestellt!
  • Bürgermeister Hennemann weist Vorwurf zurück

In der neuen Heftausgabe von „Bickenbach Seitenweise“ berichtet Bürgermeister Hennemann über Aktuelles aus der Gemeindeverwaltung. Auf Seite 93 schreibt er, dass die Verwaltung den Vorwurf eines Anwohners der Bachgasse und führenden Mitglieds der Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach des rechtswidrigen Abregulierens des Bachlaufs deutlich zurückweist. Er erklärt oder erläutert nicht, weshalb das Abstellen des Landbachwassers zulässig gewesen sein soll. Es wird auch nicht dadurch wahrer, indem der Bürgermeister es fortdauernd behauptet.

Eine Anwohnerin der Bachgasse hatte die Behörden alarmiert, da das Wasser des Landbachs abgestellt wurde und Fische im Bach drohten zu verenden. Die Anwohnerin handelte richtig. Wir sind ihr dankbar für ihren Einsatz. Von der eingeschalteten Behörde wurde erklärt, dass ein Abstellen des Landbachs nicht zulässig und illegal war.

Es ist ein durchsichtiger Versuch, die Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach in Misskredit bringen zu wollen. Das kann nicht gelingen. In seinem Beitrag schreibt der Bürgermeister selbst, was zu beachten ist, wenn man den Landbach zukünftig abstellen will. Das erfolgte bisher nicht. Daher war das Abstellen unzulässig und rechtswidrig.

Aber ja, der Landbach hat auch etwas mit der Ortsmitte zu tun. Die Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach hat die Behörden darauf aufmerksam gemacht, dass es von der SPD in Bickenbach Bestrebungen gibt, den Landbach auszuräumen und in eine Rinne ohne Bewuchs zu verwandeln.

Durchschaubar war auch, dass über den gesamten Sommer die Bepflanzung nicht gepflegt wurde. Es sollte helfen, die Gremien davon zu überzeugen eine ausgeräumte Rinne zu fordern. Argumentiert wurde auch mit dem Kostenaufwand für die Pflege des Bewuchses. Der Kreis hat dafür gesorgt, dass die Rinne von der Gemeinde nicht weiter verfolgt wird. Der mäandernde schöne Bachlauf mit den Pflanzen bleibt! Und, siehe da, vor wenigen Tagen wurde mit geringem Aufwand der Bewuchs zurückgeschnitten. Ehe man sich versah, war der Zurückschnitt erledigt. Große Kosten konnten also nicht angefallen sein. Es war ein rein politisches Manöver zur Durchsetzung der geplanten Rinne. Und warum das? Kriminalisten würden fragen, wo ist das Motiv? Wir sagen, das Motiv war nicht Pflegeaufwand zu sparen, sondern die Bedingungen für Einleitung von Regenwasser aus den Grundstücken des Investors in der Ortsmitte zu verbessern. Die Herstellung wäre auf Kosten der Gemeinde erfolgt, also aus den Steuereinnahmen insbesondere der Bürger. Kaum zu glauben. Wir werden noch darauf zurückkommen, welche Folgekosten durch die geplante Ortsmitte auf die Gemeinde zukommen.

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