Die Brache in der Ortsmitte von Bickenbach

  • Wie war das mit dem Schutz von Bienen und Insekten?
  • Sind Blumen und Gräser besser und schöner oder gemähte Brache?
  • Welche Rolle spielte der Bürgermeister?
IMG_2272

Brache in der Ortsmitte vor dem Mähen

IMG_2345

Brache nach dem Mähen

Die Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach findet beide auf den Fotoaufnahmen zu sehenden Zustände beklagenswert. Die Bürgerinitiative setzt sich für eine bürgergerecht geplante Ortsmitte ein und lehnt die monströse, für Bickenbach völlig ungeeignete Planung eines Investors ab. Die Bürgerinitiative befindet sich damit auch in Opposition zu den Haltungen der politischen Parteien SPD, CDU und SPD, sowie dem Bürgermeister, der auch ein Verfechter des Projektes des Investors ist.

Einen Unterschied zwischen nicht gemähter und gemähter Brache gibt es aber doch. Eine nicht gemähte Brache könnte immerhin etwas Positives für die Natur bewirken, Lebensraum sein für Bienen, Insekten und anderes Getier. Aber, wie schon so oft in unserem Ort, Natur spielt keine Rolle. Weg damit. Abgemäht. Kein Gedanke wird darauf verschwendet, welche Funktion die Brache interimsweise erfüllen kann. Abgemäht! Wie das sofortige Fällen der 10-12 großen Bäume auf dem Baugrundstück. Die Bäume könnten noch heute wertvolle Dienste tun und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Es zeigt, wie perfide private Interessen verfolgt werden und die Befürworter der geplanten Investorenarchitektur in der Politik die Investoreninteressen versuchen der Bürgerschaft als der Gemeinde dienend zu verkaufen.

Wir können uns deshalb auch des Verdachts nicht erwehren, dass der Bürgermeister Hand anlegte und für ein Mähen sorgte. Er hätte sich ja umgekehrt dafür stark machen können, dass die Brache jetzt nicht gemäht wird. Dass der Investor die Fläche aus freien Stücken mähte, ist wenig wahrscheinlich. Wir erinnern uns, dass der Bürgermeister eine Maschine anschaffen wollte für 40.000 €, die Unkraut in Fugen zwischen den Steinen auf Bürgersteigen chemisch entfernen konnte. Es liegt nahe, dass ihm der Zustand der Brache mit seinem „Unkraut“ dann erst recht ein Dorn im Auge sein müsste.

Eine Blühwiese mehr, zumindest interimsweise, warum nicht! Es gilt, sich nicht nur an die sehr begrüßenswerte Initiative eines heimischen Bauern anzuhängen, sondern es braucht einen Bürgermeister, der sich proaktiv für die Natur und den Klimaschutz einsetzt und kümmert und nicht versucht, bei jeder Gelegenheit sich in Szene zu setzen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s