Gorleben*

Ein Gastbeitrag

In Zeiten von Corona war das Thema Endlagerstätte für Atommüll nur kurz Gegenstand von Nachrichten.

In Bickenbach scheint Politik von SPD, CDU und FDP und den Bürgermeistern Martini und Hennemann Ortsentwicklung nur unter den Gesichtspunkten gesehen zu werden, dass ein Investor etwas bauen will, es Gewerbesteuer und Arbeitsplätze verspricht. Das war etwa bei dem Hochregallager so. Bei der geplanten Bebauung der Ortsmitte wurde noch eine Kaufkrafterhöhung von der Politik ins Feld geführt.

Die Untersuchungen zu einem Endlager für Atomabfälle hat ergeben, dass viele Regionen in Deutschland in Frage kommen, sogar die Rhein-Main-Region. Wie wäre es also, wenn sich Bickenbach für das Endlager bewerben würde?

Ein solches Szenario ist nicht abwegig, wenn man sich die politischen Leitplanken und Aussagen zu Ortsentwicklungsthemen von SPD, CDU und FDP und den Bürgermeistern in Bickenbach mal anschaut. Das kommt immer.

Es würde die klamme Gemeindekasse füllen. Die Arbeiter könnten für die Auslastung der teuren Mietwohnungen in der Ortsmitte sorgen. Von Biblis wäre es auch nicht sehr weit.

Nie kommt aus der Politik das Argument, das wäre gut für den Klima- und Naturschutz, die Reduktion von Verkehr und von Verkehrslärm, das Zusammenleben stärken…

*Keine Sorge, Bickenbach gehört nicht zu den in Frage kommenden Kommunen. 

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