Die Schlucht

  • Die Mogeleien des Investors
  • Die fehlende Hinterfragung der geplanten Bebauung durch Bürgermeister, SPD, CDU und FDP

Die Bürgerinitiative fragt sich, wieso Bürgermeister, SPD, CDU und FDP die Darstellungen des Investors unkommentiert hinnehmen und nicht in Frage stellen, obwohl diese beschönigend sind und nicht zutreffen.

Die Bürgerinitiative hat deshalb eine weitere Fotomontage herstellen lassen, um deutlich zu machen, wie das Gebäudevolumen tatsächlich ist und wie das Straßenprofil aussehen würde. Für das erst vor kurzem erstellte Foto wurde die vordere Gebäudeecke vor Ort genau eingemessen und eine 5m lange Messlatte eines Vermessers genutzt, die an der eingemessenen Gebäudeecke platziert wurde. Die Stelle für die gemessene Gebäudeecke stammt aus dem Bebauungsplanentwurf. Das Foto wurde mit einem Normalobjektiv mit einer Brennweite von 50mm gemacht.

Damit wurde eine objektive Grundlage geschaffen für die Abbildung des geplanten bzw. zulässigen Bauvolumens des entlang an der Straße vorgesehenen Baukörpers.

Mit den zulässigen Höhen und dem am Ende des Grundstücks vorhandenen Versatz, wie er nach dem Bebauungsplanentwurf zulässig wäre, konnten die Konturen des Baukörpers in das Foto montiert werden.

Erneut zeigte sich, dass in der Simulation des Investors Höhen nicht stimmen und der Eindruck einer breiten Darmstädter Straße mit der Realität wenig zu tun hat. Auf dem Foto ist klar und deutlich zu erkennen, wie eng die Situation tatsächlich sein würde und dass durchaus von einer schluchtenähnlichen Straßensituation durch die geplante hohe Bebauung direkt an der Darmstädter Straße gesprochen werden kann.

Das Foto kann und darf als objektiv und wahr bezeichnet werden, da alle Maße auf gemessene Eckpunkte und aus der exakt an der Ecke aufgestellten 5m hohen Messlatte proportionsgenau in das Foto übertragen wurden.

Es gehört nicht zur Aufgabe der Bürgerinitiative den Entscheidern im Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung aufzuzeigen, wie sich die Bebauung tatsächlich darstellen würde. Es wäre vielmehr Aufgabe der Gemeindevertretung und des Bürgermeisters, dafür zu sorgen, dass nicht nur schöne Bildchen vom Investor beigebracht werden, sondern ein maßstabgerechtes Massenmodell der geplanten Bebauung und Umgebung, damit insgesamt die Baumassen nachvollzogen werden können.

Die von der Bürgerinitiative  erstellten Fotomontagen stellen die geplante und zulässige Bebauung dar. Keiner der Entscheidungsträger in der Gemeinde kann sich spätestens nach dieser Darstellung zukünftig herausreden und behaupten, er habe nicht einschätzen können, was da errichtet werden soll bzw. kann. Um die Verantwortung für eine derart voluminöse, viel zu dicht an der Darmstädter Straße angeordnete hohe Bebauung kommt kein Entscheidungsträger herum, sollte die Bebauung tatsächlich realisiert werden.

Was nach derzeitigem Planungsstand gebaut werden kann, beruht auf Haltungen von Bürgermeister, SPD, CDU und FDP.  

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