Infostand der BI

Bei strahlendem Sonnenschein und Eiseskälte haben wir am 13. Februar 2021 wieder über das Thema Neue Mitte informiert. Die Neue Mitte, ein Projekt wie kein anderes zuvor in Bickenbach. Ein Projekt, das wie kein anderes unseren Ort auf Dauer prägen wird. Deshalb ist es so wichtig, sich mit dem Thema zu befassen. Die Kommunalwahl steht an und somit die Chance für alle Bürger*innen Bickenbachs, mit Ihrer Stimme an der richtigen Stelle auch den weiteren Fortgang der Neuen Mitte zu beeinflussen.

Unser Infostand hat wieder zahlreiche Bürger*innen angelockt. Wir hatten entsprechend im Vorfeld auf strenge Hygienemaßnahmen geachtet, um jegliche Gefährdung auszuschließen.

Nach wie vor stößt die aktuelle Planung des Vorhabenträgers auf viel Ablehnung. Zu groß, zu hoch, zu dicht und zu nah an der Straße. Dieser Klotz passt einfach nicht nach Bickenbach und schon gar nicht in die Ortsmitte. Aber nicht nur das Projekt an sich stößt auf Ablehnung, auch der Vorgang an sich und der Umgang mit der Bevölkerung.

Schauen Sie gerne am 27. Februar 2021 bei unserem nächsten Infostand vorbei.

Infostand Neue Mitte 12.9.2020

Am Samstag den 12.9.2020 stehen wir wieder vor dem Rathaus an unserem Infostand für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Wie gewohnt sind wir von 10-12 Uhr (ggf. auch etwas länger) an unserem Stand anzutreffen und freuen uns schon jetzt auf viele Gespräche und Diskussionen zum aktuellen Stand, zu den Einwendungen und darüber, wie es weitergehen kann.

Infostand am 15. Februar 2020

Die Bürgerinitiative Ortsmitte lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich an ihren Informationsstand am Samstag, den 15. Februar 2020, von 10 -12 Uhr vor dem Rathaus ein. Bei warmen Getränken und Kuchen möchten wir mit allen Interessierten über die Gestaltung der neuen Ortsmitte diskutieren, um ein Zeichen gegen die mangelnde Information durch den Bürgermeister und die Gemeindevertretung zu dem Projekt eines Investors zu setzen und für eine transparente Information der Bürgerschaft zu werben.

Die Bürgerinitiative freut sich auf interessante Gespräche! Die Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach steht für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Ortsmitte im Sinne aller Bickenbacher.

Diskussionsforum Verkehr am 23. Mai 2019

Am 23. 5. 2019 hatten wir eine feine Veranstaltung zum Verkehr in Bickenbach mit interessanten Beiträgen und einer ausgezeichneten Debatte.  Es ist nicht damit getan, ein paar Verbotsschilder aufzustellen, einige Poller zu setzen oder Straßenmarkierungen aufmalen zu lassen. Das Problem des Verkehrs in Bickenbach hat eine viel grundlegendere Dimension. Die Kernprobleme wurden erstmals in einem größeren Kreis ausführlich von Bürgerinnen und Bürgern debattiert. Der von der Gemeinde eingeschlagene Weg, den Autoverkehr am Fließen zu halten, geht in die falsche Richtung.

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  • Soll das Auto weiterhin das bevorrechtigte Verkehrsmittel sein?
  • Autos sind wichtig, haben aber haben kein absolutes Vorrecht!
  • Gegen ein autogerechtes Dorf!
  • Gemeinde macht falsche Verkehrspolitik!
  • Gemeinde muss Bedingungen verbessern, die ein Umsteigen vom Auto auf andere Verkehrsmittel fördern!
  • Der Durchgangsverkehr muss reduziert werden!
  • Mehr sichere Fuß- und Radwege!
  • Für einen besseren öffentlichen Personennahverkehr!
  • Lärmschutz jetzt!
  • Umwelt- und Klimaschutz vor Autoschutz!
  • Schützen wir unser Bickenbach vor dem Ausverkauf an wildgewordene Immobilieninvestoren mit ihren Auswirkungen auf die Umgebung, verursachende Staus und Schleichverkehre!

 

Lenken wir den Verkehr um! Eine Forderung, die von der Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach von Anbeginn gestellt wurde!

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Ohne Verkehrsberuhigung keine funktionierende Ortsmitte! Schallschutz an der Bahnstrecke schafft zusätzlich mehr Ruhe.

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Debattenbeiträge:

  • Die Berta-Benz-Straße müsse attraktiver werden!
  • Die „Umgehungsstraße“ habe zu wenige Anbindungen an den Ort!
  • Autofahrer haben eine Verantwortung, wenn sie unterwegs sind! Das gilt nicht nur am Wohnort! Das Bewusstsein zur Rücksichtnahme müsse bei Autofahrern geschärft werden!

 

Kreisverkehre erfüllen erwiesenermaßen sehr gut Verkehrsumlenkungsfunktionen. Die Behauptung des Bürgermeisters ist falsch, das könne nur mit einer Ampelanlage erreicht werden.  Außerdem ist seine Aussage falsch, es fehle an der südlichen Einfahrt der Berta-Benz-Straße an Platz für einen  Kreisverkehr. Ampelanlagen werden landauf und -ab durch Kreisel ersetzt. Der Bürgermeister sollte seine Aussagen auf Sachgerechtigkeit überprüfen.

Durch das vorgeschlagene Bebauungskonzept an der Zwingenberger Straße erhält die Gemeinde ein Baugrundstück, womit sich die Kosten für einen Kreisverkehr finanzieren lassen. B3 und Berta-Benz- Straße haben an der Stelle ein Verkehrsaufkommen von bis zu 20.000 Fahrzeugen pro Tag. Ein Konzept zum Schutz der Bewohner gegen Lärm hat die Gemeinde in dem neuen Bebauungsplan nicht vorgelegt. Als ob es das Problem nicht gäbe. Es lässt tief blicken in die Sicht der Gemeinde zum Thema Verkehr und seinen Auswirkungen. Die Gemeinde verfolgt überholte rückwärtsgewandte, ja vielleicht als naiv und rückständig zu bezeichnende Konzepte.

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Debattenbeiträge:

  • Ampelanlangen sind  überholt und deshalb seien sie nicht zu bevorzugendes Instrument zur Lösung einer Verkehrsumlenkung!

 

Die Lärmkartierung des Kreises zeigt ein erschreckendes Bild. Bickenbach ist hochbelastet durch Autobahnen, Schienenverkehr, aber auch durch die durch den Ort führende B3. Lärmpegel  von über 75 db wurden festgestellt. Das ist vergleichbar mit dem Lärm von Rasenmähern und Presslufthämmern. Die Gemeinde tut nichts und ignoriert das Problem.

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Debattenbeiträge:

  • Der Lärm sei doch sehr groß in Bickenbach!
  • Es fehle an Lärmschutzmaßnahmen an Bahn und lauten Straßen!

 

Der Ortskern muss verkehrsberuhigt werden. Nur so werden die Grundlagen geschaffen für eine attraktive Ortsmitte, für die Ansiedlung von einigen Geschäften, die auch genutzt werden, da Fußgänger, Frauen mit kleinen Kindern, Senioren und Radfahrer sich sicher dahin begeben können.

Es benötigt bauliche Veränderungen von Straßen, die Schaffung von Fuß- und Radwegen und eine Schaffung von öffentlichen Räumen zum aufhalten. Fahrten mit dem Auto werden nicht notwendig. Viele Menschen würden sich gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit dem täglichen Bedarf im Ortskern versorgen können. Das Planungskonzept der Bürgerinitiative, das in den Plan eingeblendet wurde, enthält die erwähnten konzeptionellen Ansätze.

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Debattenbeiträge:

  • Gemeinde erstelle kein zukunftsgerechtes Verkehrskonzept!
  • Gemeinde entwickele kein Gesamtkonzept mit intensiver Beteiligung der Bürgerschaft!
  • Gemeinde habe keine zukunftsgerichtete Lösung  für die Waldstraße!

 

Die Mobilität der Zukunft ist nicht nur das Auto, sondern auch E-Bikes, E-Roller, Carsharingsysteme, ein verbesserter öffentlicher Nahverkehr, über Apps gesteuerte Verkehrsmittel, Rufbusse usw. Auch und gerade im Umfeld von großen Städten wird das in den Kommunen sich entwickeln und es ist wichtig, darauf zukunftsgerichtet zu reagieren. Nur so kann der Verkehrskollaps vermieden werden, die Kosten für die Instandhaltung für Straßen in Grenzen gehalten werden, die Wohnqualität erhalten und verbessert und ein wichtiger örtlicher Beitrag zum Umwelt-/Natur- und Klimaschutz geleistet werden. Das sind Kernthemen, die die Zukunft bestimmen. Nichts zu den Kernthemen ist bisher von der Gemeinde zu vernehmen. Nur ein Kratzen an der Oberfläche mit dem Zweck , das Autofahren weiterhin bequem und störungsfrei zu ermöglichen. Es muss sich ändern. Das Auto hat nicht mehr die absolute Vorzugsberechtigung vor anderen Verkehrsmitteln und -teilnehmern!

Projektname

Projektname

Debattenbeiträge:

  • Bickenbach sei für Fußgänger und Radfahrer unattraktiv und sehr gefährlich!
  • Gemeinde habe zu dem Radwegekonzept des Kreises keinen einzigen Vorschlag gemacht!
  • Der Bahnhof sei ein Glück und großer Vorteil für Bickenbach, das könne mehr genutzt werden!
  • Busse des Verkehrsbetriebs seien zu groß, müssten besser dem Bedarf angepasst sein, wäre effizienter und umweltfreundlicher!

 

So  stellen wir uns eine attraktive Ortsmitte vor als öffentlicher Raum für alle gut nutzbar und attraktiv, lebendig, verkehrsberuhigt, lebendig für Fußgänger und Radfahrer.

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Wer sich informieren möchte, wie man analoge Problemstellungen prinzipiell lösen kann, sollte sich etwas Zeit nehmen und die Lösung der Gemeinde Rudersberg studieren. Dies Umgestaltung der Ortsdurchfahrt wurde 2016 mit dem Deutschen Verkehrsplanungspreis ausgezeichnet und hat viele Ansätze erfolgreich umgesetzt, die auch im Verkehrsforum diskutiert wurden. Man muss das Rad nicht neu erfinden.

 

Verkehrschaos durch Neue Mitte?

Schon heute führen Ein- und Ausparkmanöver, Lieferverkehr sowie das Bedienen der Parkplätze rund um das Rathaus regelmäßig zu Staus auf der Darmstädter Straße.

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Fotografiert an einem Dienstag, um 18.00h.

Was passiert mit dem Verkehr, wenn die geplante Ortsmitte irgendwann kommen sollte?! Damit ist nicht nur der motorisierte Verkehr gemeint sondern das gesamte Zusammenspiel aller Verkehrsteilnehmer sowie die Auswirkungen hinsichtlich einer attraktiven Ortsmitte mit Aufenthaltsqualität.

Das und weitere Fragen zum Verkehr in Bickenbach, Zukunftsvorstellungen, modernen Mobilitätskonzepten und zu den Belangen von Fußgängern und Radfahrern
wollen wir mit allen Interessierten und vom Verkehr Betroffenen in einem Forum erörtern.

Wir laden Sie ein zum DISKUSSIONSFORUM VERKEHR am 23.5.2019, 19.30h im CVJM-Haus in der Karl-Marx-Straße1.

Beitrag dazu im ECHO

 

 

 

HAT DIE SPD-BICKENBACH ETWAS GELERNT?

-Zur Veranstaltung Ortsentwicklung und Architektur-

Die Veranstaltung war ursprünglich als „Schulung“ für den Fraktionsvorsitzenden der SPD in der Gemeindevertretung Bickenbach, Herrn Schmöker, als Reaktion zu einer auf dieser Webseite geführten Debatte geplant. Wir hatten uns im weiteren Verlauf jedoch dazu entschieden, dieses wichtige Grundsatzthema auch der Öffentlichkeit zugänglich u machen und für den 24. Februar 2018 in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen.

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Viele Bickenbacherinnen und Bickenbacher und einige Interessierte von außerhalb versammelten sich, um den Vortrag der Bürgerinitiative Ortsmitte Bickenbach über Ortsentwicklung und Architektur und weitere fachliche Ausführungen des renommierten Frankfurter Architekten Stefan Forster zu hören.

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In der Aussprache wurden von den Anwesenden Fragen zu den Grundstücksverkäufen, dem Normenkontrollverfahren sowie zu dem Bauantragsverfahren der Investoren für die Bebauung in der Ortsmitte gestellt.

Die rücksichtslose Durchsetzung des Bebauungsplans zur Ortsmitte und die konzeptlose, viel zu sehr auf Einzelaspekte und Investoreninteressen ausgerichtete baulichen Entwicklungen wurden kritisiert.

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Der Fraktionsvorsitzende der SPD erklärte dazu, der neue Bürgermeister würde heute sicher anders bei der Ortsmitte verfahren, der Bürgermeister habe jedoch die Entscheidungen seines Vorgängers umzusetzen. Fakt ist jedoch, dass die SPD Fraktion in allen Phasen zu der von dem Investor vorgesehenen Planung stand und alle wesentlichen Bedenken von Bürgerinnen und Bürgern zurückwies.

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Zur Frage des Unterwertverkaufs von Grundstücken in der Ortsmitte erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende, dass er anderer Auffassung zum  Grundstückspreis sei, als der von der Bürgerinitiative eingeschaltete Sachverständige. Der Architekt Forster erläuterte dazu, ohne Details des Vorgangs zu kennen, dass ein Grundstückspreis im Wesentlichen durch die zulässige bauliche Ausnutzung zustande kommt. Herr Forster ist mit derlei Vorgängen bestens vertraut, ebenso viele Sachverständige. Die Gemeinde Bickenbach scheint die Wertermittlungsregeln und den begangenen Fehler aber nicht wahrhaben zu wollen. Zum Schaden der Gemeindekasse und seiner Bürgerinnen und Bürger. Der neue Bürgermeister kann sich nicht freisprechen. Er war frühzeitig informiert und hat dennoch die Verkäufe durchführen lassen.

Die Bürgerinitiative stellte Beispiele von in Bickenbach realisierten Baumaßnahmen vor, die sie auf eine fehlende Gesamtkonzeption für die Ortsentwicklung zurückführt und außerdem auf eine zu kritiklose Übernahme von Vorstellungen von Investoren und Bauträgern. Dem wurden alternative Beispiele gegenübergestellt. Grundtenor ist hierbei nicht die Einzelkritik an Objekten oder gar den dahinter stehenden Bauträgern sondern die Kritik an einem fehlenden Gesamtkonzept für die Ortsentwicklung, welches die Thematik rund um das Thema Architektur einbindet. Ein solches Konzept gab es vor vielen Jahren bereits einmal.

Projektname

Links Rechts

·        falscher Standort an der Bahn
·        „Trabantensiedlung“
·       wirkt als angefügter Fremdkörper
·        kein Grün

·        Es geht auch so!

 

Projektname

Links Rechts
·        falscher Standort an der Bahn
·        nicht in den Ort integriert
·        wirkt überdimensioniert
·        Es geht auch so!
·        Angemessene Größe und im Ort

Projektname

Links Rechts
·        verbaut durch Unterführung
·        schöne und wertvolle Vorfläche verbaut
·        Es geht auch so!

 

Projektname

Links Rechts
·        Zweckbau
·        wenig attraktiv
·        Es geht auch so!
·        Der Discounter verdient sein Geld mit guter Architektur

Projektname

Links Rechts
·        kaum erkennbar als Kindergarten
·        abgeschottet durch Stützmauern
·        keine kindgerechte Architektur

·        Es geht auch so!

 

Projektname

Links Rechts
·        Zu hoch
·        viel vergeudeter Platz für die Bewältigung und Unterbringung von Verkehr
·        kein Grün
·        Es geht auch so!
·        Angenehme Bauhöhen
·        halböffentliche Räume zum Verweilen
·        Grün

Projektname

Links Rechts
·        Falsches Konzept mit Arkaden für den Einzelhandel
·        Zu dicht an der Darmstädter Straße
·        Fügt sich nicht in das Ortsbild ein
·        Keine angemessene Architektur für den Ort! Eher geeignet für Düsseldorf!
·        Es geht auch so!

 

 

Der Architekt Forster empfahl der Gemeinde, die Fortschreibung des alten Ortsentwicklungskonzeptes, die Sicherstellung von öffentlichen Räumen, die zum Aufenthalt einladen und das Einfügen von Neubauten in die vorhandene Struktur, die durchaus eine innerörtlich Nachverdichtung nicht ausschließt. Damit werde ein Ort belebt. Ein facettenreicher Einzelhandel könne dann auch wieder gewinnbringend funktionieren. Die geplante Bebauung in der Ortsmitte passe dem Architekten zufolge nach Düsseldorf, nicht aber nach Bickenbach.

Die Bürgerinitiative beklagte weiterhin, dass der Bürgermeister keine Bürgerversammlungen durchführe zu so bedeutenden Themen wie der Finanzlage, zur Schaffung von Wohnraum, dem aktuellen Stand der Planung zur Ortsmitte und den Auswirkungen auf soziale Infrastrukturmaßnahmen wie Kita- und Schulplätze. Er lasse die notwendige Transparenz zu vielen Zukunftsthemen vermissen und trete in die Fußstapfen seines Vorgängers. Müllbehältnisse für Hinterlassenschaften von Hunden, eine „nette Toilette“ -übrigens gutes Beispiel und Ausdruck für die fehlgeplante Lage der Seniorenanlage- oder ein Grillplatz lassen sich leicht lösen, wenn ein Gesamtkonzept für den Ort vorliegt. Derlei Themen sollten nicht isoliert betrachtet schwerpunktmäßig bearbeitet werden.

Alles in allem aus unserer Sicht gelungene Informationsveranstaltung mit einer anregenden und zugleich konstruktiv geführten Diskussion. Ein guter Vorschlag aus der Bevölkerung war, ungeachtet der derzeitigen Situation zur Neuen Mitte, einen runden Tisch zu initiieren, um Möglichkeiten der gemeinsamen Lösungsfindung zwischen Investor, Gemeinde und Bürgerschaft erörtern zu können.

Herrn Schmöker danken wir für seinen guten Vorschlag, als Resultat dieser und der noch folgenden Veranstaltung seinerseits zum Thema Haushaltsrecht, dem Förderverein der Hans-Quick-Schule eine Spende zukommen zu lassen. Herr Schmöker hat seine Spende von 50,- EUR im Rahmen der Veranstaltung an die BI überreicht. Wir haben den Betrag wie vereinbart verdoppelt und bereits angewiesen. Die Spende wird zweckgebunden sein für Essensunterstützung an der Hans-Quick-Schule.

Bedauerlich finden wir, dass der Gemeindevorstand trotz dieses guten Zwecks und des öffentlichen Charakters der Veranstaltung beschlossen hat, der BI die Gebühren für die Nutzung des Bürgersaals in voller Höhe von 120,- EUR in Rechnung zu stellen.

 

Ergänzend der lesenswerte Artikel „EIN GESAMTKONZEPT FÜR DIE ORTSMITTE im Darmstädter Echo vom 2. 3. 2019.

Gesamtkonzept ECHO

Ortsentwicklung in den Medien

Vorab an dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön an alle Besucher unserer Veranstaltung am zum Architektur + Ortsentwicklung am 28. Februar im Bürgersaal des Rathauses. Eine aus unserer Sicht gelungene Veranstaltung zu diesem wichtigen Thema und Auftakt für weitere Veranstaltungen der BI. Eine eigene Berichterstattung zu dieser Veranstaltung folgt in Kürze und war bisher aus zeitlichen Gründen nicht machbar.

Bei Interesse kann aber der Bericht des Fraktionsvorsitzenden der Komm,A Fraktion, Uli Koch, auf der Komm,A Webseite nachgelesen werden. Hier findet sich auch die Berichterstattung des ECHO zur Veranstaltung.

Auf unserer Veranstaltung wurde auch diskutiert, dass Bickenbach nicht alleine auf weiter Flur mit den typischen Problemen eines Dorfes in Verbindung mit zukunftssicherer Entwicklung dasteht. Wir sollten uns als Gemeinde anschauen, was andernorts gemacht wird und daraus lernen! Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden und vor allem sollten wir aus Fehlern lernen – sowohl aus eigenen Fehlern als auch aus Fehlern anderer.

Ein gutes Beispiel dafür, dass kleine Gemeinden aus der Spirale der Verödung (der Ortsmitten) herauskommen können, findet sich bei uns in Hessen, in Wanfried. Die Sueddeutsche Zeitung hat hierzu einen wunderbaren Artikel gebracht, der hier nachzulesen ist.

Ebenso sehenswert ist ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk zum Thema Gesichtsverlust von (kleinen) Gemeinden. Es geht konkret um das Bestreben, Gemeinden in Bayern mit neuen Ortsmitten neues Leben einzuhauchen. Auch dieser Beitrag ist sehr sehenswert und ist in der Mediathek des BR abrufbar.

 

 

 

 

Veranstaltung Architektur + Ortsentwicklung

Wir laden recht herzlich zu einem Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema Architektur & Ortsentwicklung ein. Die Veranstaltung findet am 28. Februar ab 19:30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt.

Entstanden ist die Idee zu dieser Veranstaltung aus einer Debatte mit Herrn Tim Schmöker, SPD-Fraktionschef, über den aus Sicht der Bürgerinitiative viel zu niedrigen Preis der von der Gemeinde verkauften Grundstücke in der Ortsmitte. Aus diesem Kontext heraus hat uns Herr Schmöker eine Schulung zum Haushaltsrecht angeboten (diese folgt noch), die von der Bürgerinitiative angenommen wurde, nachdem im Gegenzug Bereitschaft für eine Schulung zum Thema Architektur + Ortsentwicklung signalisiert wurde.

Wir haben zu dieser Veranstaltung auch einen sehr renommierten Architekt aus dem Bereich Städte- und Wohnungsbau eingeladen, der den Vortrag und die Diskussion bereichern wird.

Wir freuen und auf Ihr kommen.

Architektur